3:20,09 Minuten. Schneller gings nimmer. Aber das war auch schon ganz gut. Denn 12 Sekunden unter meinem alten Weltrekord über 1000 Meter Rückwärts war schon eine satte Verbesserung. Nach längerer Abstinenz vom Retro Running habe ich damit einen gelungenen Wettkampf gehabt. Bei guten Bedingungen hat sich nicht nur das Publikum in Nußloch über die Zeit sehr gefreut, sondern auch ich selbst.
(Die Uhr zeigte leider nur die inoffizielle Zeit, die 1/100 Sekunde zu langsam war)
Auf der Homepage tut sich ständig etwas. In der letzten Zeit sind nicht nur neue Bilder in der "Galerie", aktuelle News unter "Aktuelles" sondern auch ein Newsletter auf der Homepage eingepflegt worden. Unter der Rubrik "Dialog" kann sich jeder dafür anmelden und bekommt alle wichtigen Mitteilungen sofort zugeschickt. Dies wird voraussichtlich ein- bis zweimal im Monat sein.
In 33:13 Minuten habe ich meinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Angetrieben von über 1000 Zuschauern, die eine Atmosphäre wie bei der "Tour" erzeugten, setzte ich mich schon auf der ersten der beiden Runden ab. Die Führung konnte ich dann auch bis ins Ziel auf knapp 50 Sekunden ausbauen. Es war wieder ein unglaubliches Erlebnis in Seelbach an den Start zu gehen, denn eine derartige Veranstaltung ist wirklich etwas Besonderes.
Weitere Infos unter: www.sonnwendlauf-seelbach.de/
Frank Elstner, Erfinder von Wetten Dass und Moderator der Talkrunde im SWR Fernsehen hat mich in seine Sendung eingeladen. Nach dem Sieg in Taipei, dem sechsten in diesem Jahr, will er vermutlich auch wissen, weshalb es 2008 noch niemand geschafft hat, bei einem Treppenlauf schneller im Ziel zu sein als ich. Sendetermin: Samstag 21. Juni um 22 Uhr.
Weitere Infos unter: www.swr.de/menschen-der-woche
Platz 1 in 10:53 Minuten. Das ist das Ergebnis, was ich heute beim Run to the Top of the World erreicht habe. Beim vierten Anlauf hat es nun endlich zum Sieg gereicht. War sonst immer eine Stellschraube nicht richtig auf Erfolg gestellt, hat es heute gepasst. Beim Start hatte ich noch ein leicht flaues Gefühl. Doch an der Treppe angekommen, sind die Beine gelaufen wie ein Uhrwerk. Selbst nach über 50 Stockwerken konnte ich noch rennen. Und das sollte sich auch bis zum Ziel in 390 Meter Höhe nicht ändern. 23 Sekunden schneller als meine Bestzeit habe ich die 2046 Stufen und 91 Stockwerke überwunden. Ich freu mich riesig, dass nun auch der letzte mir noch fehlende Siegerpokal der weltweit wichtigsten Treppenläufe bei mir steht. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Rennen hat die Bilanz des aktuellen Jahres keinen Markel. In den nächsten Wochen bin ich nicht ganz unglücklich darüber, dass ich nicht an der Treppe trainieren muss, denn da stehen eher Straßenläufe auf dem Programm.