Große Erfolge brauchen eine gute Vorbereitung, das weiß jeder, das macht jeder. Für mich ist es auch wichtig, die Wettkämpfe nachzubereiten. Das heißt dann Regeneration, in der ich nur trainiere, wozu ich Lust habe. Manchmal gar nicht, dann 2 mal am Tag. In der Zeit nehme ich beim Training teilweise sogar Rücksicht auf das Wetter. Wobei, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur Wetter bei dem weniger Sportler draußen sind. Dan habe ich dann noch mehr Platz. Für den Körper, aber viel mehr für die Gedanken, den wie der Körper, braucht auch der Geist Erholung... um bei den nächsten Aufgaben wieder fit zu sein.
400 Meter Anlauf, 770 Stufen und 39 Stockwerke sind die schlichten Maße des SkyRun auf das Hotel Berlin Alexanderplatz. Beim heutigen Rennen gab es viele ganz individuelle Geschichten. Auch für mich war es wieder ein wunderbares Erlebnis in meinem Lieblingshotel zu sein.
Noch enger als das Treppenhaus war das Ergebnis des SkyRuns. 0,65 Sekunden war ich schneller als der Zweitplatzierte Pole Lobodzinski. Eine Wimmpernschlag, oder noch genauer, eine Stufe. Ein wunderbarer Abschluss von 2 intensiven Wochen. Vom langen Aufstieg in Taipeh, bis zum Speedrennen in Berlin. Von unmenschlich Steil, bis von Flachstücken durchsetzt. Es war alles dabei, nur eines blieb gleich, meine Platzierung. Das freut mich, das gibt mir Kraft, das motiviert mich. Aber trotzdem werde ich in den nächsten Wochen die Beine hoch legen, Regeneration. Darauf freut sich schon mein Körper.
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Kraft und Leidenschaft ist es, die mich bisher zu 5 Siegen in Folge bei einem der größten und bekanntesten Läufe in Deutschland auf das Hotel ParkInn Berlin Alexanderplatz gebracht haben. Wie in New York gab es seit 2006 keinen anderen Sieger, auch wenn es viele gab, die gerne den Siegerpokal bekommen hätten. Ob es zu einem halben Dutzend Siege in Folge reicht, wissen wir am frühen Nachmittag. Start ist wie im vergangenen Jahr auf dem Alexanderplatz und für Kurzentschlossene gibt es auch die Möglichkeit der Anmeldung direkt vor dem Start, um bei dem besonderen Lauf über 770 Stufen und 39 Stockwerke dabei zu sein.
Mehr Infos unter: www.skyrun-berlin.de
Es ist ein absolutes Highlight im Treppenlaufkalender. 91 Stockwerke, 390 Höhenmeter und 2046 verdammt hohe Stufen bringen jeden der Teilnehmer an seine Grenzen. Manche sogar darüber hinaus. Bei mir lief es heute ganz gut. Nachdem ich den 30 Sekunden vor mir gestarteten vielfachen Berglauf Weltmeister Jonathan Wyatt eingeholt hatte, habe ich zwar Marco de Gasperi nicht auch noch bekommen. Aber dennoch war ich 12 Sekunden schneller als er auf dem Observerdeck und konnte nach 2008, 2009 das dritte Mal in Taipeh gewinnen. Ein wunderbares Gefühl, das in Taipeh bisher niemand häufiger genießen durfte als ich.
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6:29 Minuten ist der neue Streckenrekord in Frankfurt und gleichzeitig auch meine Siegerzeit. 1344 Stufen und 222 Höhenmeter galt es in über 61 Stockwerke zu überwinden. Wie in 2009 gab es auch heute am Main niemanden, der den badischen Express stoppen konnte. Denn auf dem Bild ist die erst 14-jährige Frauensiegerin Marie-Fee Breyer aus der Nähe von Freiburg mit mir zusammen hoch oben über Frankfurt. Ein absolut gelungener Lauf, 7 Sekunden schneller als im Vorjahr, das freute mich ganz besonders an meinem Rennen. Denn nach dem Weltrekord im Rückwärtslaufen beim Oberelbe Marathon vor drei Wochen in Dresden geht es nun auch im Treppenhaus sehr gut voran. Wird man vielleicht vom Rückwärtslaufen sogar schneller beim Treppenlaufen?