Das Vorglühen des Homo sapiens. Und seit Carl Benz wissen wir wahrscheinlich, dass das nicht nur beim Menschen nötig ist. Also erst mal ein paar lockere Runden um das Häuschen oder Türmchen der Begierde drehen, ehe man sich über seine Stufen her macht.
Hat etwas von dem Kinderspiel „Blinde Kuh“. Man weiß nicht, wo man selbst steht. Erst wenn man nach einer gefühlten Unendlichkeit aus dem Treppenhaus rauskommt und auf die Uhr schaut, weiß man, wie gut man war. Es sei denn, man schafft es, das Zeitintervall zum Vordermann zuzulaufen. Dann weiß man, dass man heute richtige Raketen unter der Hüfte hat. Wenn einer von hinten aufläuft, dann hat man vermutlich vergessen, Treibstoff (siehe Ernährung) einzufüllen.
Oft ein SCHWERES Thema. Denn wenn man zu viel auf der Hüfte hat, merkt man das verdammt schnell. Deshalb sollte man vor dem Lauf auf leichte Kost setzten. Müsli, Obst und all die Leckereien, die einem die Feinkostläden für teures Geld andrehen wollen, sind dagegen in der Vorbereitung ganz gut. Dann kann man auch schon mal von FDH auf FDD (Friss das Doppelte) umstellen.
Das ist ein Freund von Herrn Laktat. Zwei unzertrennliche Freunde. Und wenn der eine da ist, dann kann der andere nicht mehr weit sein. Aber nach der Erschöpfung kommt Frau Endorphin vorbei. Die macht dann die Männer und Frauen glückseelig und manchmal wirft sie die Erschöpfung hinaus. Aber unglücklicherweise findet die immer wieder einen Weg, sich in die eigene Muskulatur einzuschleichen.